© Gaststätte Pröhlken Münster 2020
Chronik des Hauses Hörsterstraße 23
Das Haus Hörsterstraße 23 wurde Ende des 16. Jahrhunderts im Martiniviertel Münsters erbaut. Erste Eintragung im Grundbuch ist die Zerstörung durch Kriegswirren im 30-jährigen Krieg 1618-1648. Nach dem Wiederaufbau ist das Haus abermals 1757 bei der Belagerung Münsters erwähnt. Eine preußisch-hannoversche Besatzungsarmee übergab die Stadt ein Jahr später an die befreundeten Franzosen, um sie im Herbst wieder an die Hannoveraner abzutreten. Bei der mehrmonatigen Belagerung wurde das Martiniviertel 1759 niedergebrannt. Nach dem erneuten Wiederaufbau bewohnte Herr von Vale das Haus. Von 1773 bis zum Januar 1801 ist im Grundbuch der Bäcker Johann Dietrich Renne eingetragen. Als Bewohner sind der Hauptmann von Stockhausen und seit November 1785 der Dr. Assessor von Hase bis nach 1800 vermerkt. Von 1870 bis 1896 bewohnten die Familie von Hatzfeld und der königliche Landvermesser Friedrich Strotzki das Haus. In den Jahren 1896 bis 1927 betrieb die Familie Chr. Witschoreck im Haus eine Kunsthandlung und Portraitmalerei. Im Jahre 1928 erwarben die Eheleute Justizbeamter Heinrich Weber und seine Ehefrau Agathe das Haus. Agathe Weber eröffnete im darauffolgenden Jahr eine Privatpension mit Mittags- und Abendtisch, die sie bis 1960 betrieb. Im zweiten Weltkrieg wurde das Haus abermals teilweise zerstört. Der Wiederaufbau begann 1947, wobei der Betrieb ununterbrochen weiter lief. Nach einem Umbau 1960 eröffneten die Eheleute Hans und Maria Weber eine Gaststätte. Nach einigen Verpachtungen übernahm die Tochter Marion Weber 2002 das heutige Pröhlken.
© Gaststätte Pröhlken Münster 2020
Chronik des Hauses Hörsterstraße 23
Das Haus Hörsterstraße 23 wurde Ende des 16. Jahrhunderts im Martiniviertel Münsters erbaut. Erste Eintragung im Grundbuch ist die Zerstörung durch Kriegswirren im 30-jährigen Krieg von 1618 bis 1648. Nach dem Wiederaufbau ist das Haus abermals 1757 bei der Belagerung Münsters erwähnt. Eine preußisch- hannoversche Besatzungsarmee übergab die Stadt ein Jahr später an die befreundeten Franzosen, um sie im Herbst wieder an die Hannoveraner abzutreten. Bei der mehrmonatigen Belagerung wurde das Martiniviertel 1759 niedergebrannt. Nach erneutem Wiederaufbau bewohnte Herr von Vale das Haus. Von 1773 bis zum Januar 1801 ist im Grundbuch der Bäcker Johann Dietrich Renne eingetragen. Als Bewohner sind der Hauptmann von Stockhausen und seit November 1785 der Dr. Assessor von Hase bis nach 1800 vermerkt. Von 1870 bis 1896 bewohnten die Familie von Hatzfeld und der königliche Landvermesser Friedrich Strotzki das Haus. In den Jahren 1896 bis 1927 betrieb die Familie Chr. Witschoreck im Hause eine Kunsthandlung und Portraitmalerei. Im Jahre 1928 erwarben die Eheleute Justizbeamter Heinrich Weber und seine Ehefrau Agathe das Haus. Agathe Weber eröffnete im darauffolgenden Jahr eine Privatpension mit Mittags- und Abendtisch, die sie bis 1960 betrieb. Im zweiten Weltkrieg wurde das Haus abermals teilweise zerstört. Der Wiederaufbau begann 1947, wobei ber Betrieb ununterbrochen weiter lief. Nach einem Umbau 1960 eröffneten die Eheleute Hans und Maria Weber eine Gaststätte. Nach einigen Verpachtungen übernahm die Tochter Marion Weber 2002 das heutige Pröhlken.